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25.01.12
gruppenbild mitgliederversammlung in ulm 19. november 2011 von René Spitz

24.01.12
mitgliederversammlung in ulm 19. november 2011

Monika Maus, Vorsitzende begrüsst 55 Mitglieder des club off ulm im ehemaligen oberen Hörsaal des renovierten HfG-Gebäudes Der heutige Tag markiert ein besonderes, historisch bedeutsames Ereignis: die Eröffnung des HfG-Archivs in den Räumlichkeiten der ehemaligen HfG. Ganz besonders begrüsst sie aus diesem Anlass als Gast die Leiterin des HfG- Archivs, Frau Dr. Dagmar Rinker. Nicht zuletzt dank ihrem grossen persönlichen Engagement ist es nach vielen Jahren intensiver Diskussion um die Zukunft und den Standort des HfG-Archivs gelungen, dafür endlich eine adäquate, angemessene Wirkungsstätte zu sichern.


Frau Dr. Dagmar Rinker hätte beim Start ihrer Arbeit für das Archiv vor 14 Jahren fast nicht zu glauben gewagt, dass aus der fernen Perspektive eines HfG-Archivs auf dem Kuhberg dereinst Realität werden würde. Das HfG-Archiv ist nun am richtigen Ort "gelandet", ist att- raktiver Teil der Ulmer Museumslandschaft und verfügt über Archiv-, Arbeits- und Ausstellungsräume, die internationalen Museum-Standards entsprechen. Frau Rinker nutzt die Gelegenheit, für die zahlreichen Schenkungen und Deposita von Ehemaligen zu danken. Frau Rinker dankt dem Vorstand und seinem Beirat für die aktive Unterstützung und die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Florian Fischer heisst die neuen Mitglieder des club off ulm herzlich willkommen. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge):

Claudia von Alemann, Köln (1964 bis 1968 an der HfG Ulm, Abteilung Film) -

Marianne Julia Baumgartner, Zürich (dipl. Architektin ETH/SIA, Assistentin ETH-Zürich) -

Veruschka Götz, Berlin (Professorin an der Hochschule Mannheim, Fakultät für Gestaltung) -

Petra Kellner, Offenbach (Professorin für Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach) -

Hans Liebl, Neu-Ulm (Grafikdesigner, 1957 bis 1958 an der HfG, Grundlehre und visuelle Kommunikation) -

Anna Maigler, Berlin (Lehrbeauftragte an der Hochschule Sachsen-Anhalt, Dessau) -

Marco dos Santos Pina, Düsseldorf (Dipl. Designer) -

Susanne Radtke, Ulm (Professorin für Grundlagen der Gestaltung und Mediendesign an der Hochschule Um) -

Marie Schneider, Esslingen (Kunsthistorikerin, Volontärin in der Bau- und Kunstdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, Stuttgart) -

René Spitz, Köln (1997 Promotion an der Uni München mit einer Arbeit über die HfG Ulm) 


Während der Tagung und Eröffnung des hfg-archivs in der ehemaligen hfg wurden noch weiter Interessenten Mitglied des "cou"

Kinga und Andrasch Dozsa-Farkas, MünchenSabine Mayer-Dölle, Ulm - Bernd Franck - Peter Kövari, Pullach - Eckhard Tischer, München - Martin Schack, Detmold



Fred Baumgartner, Mitglied des Beirats des Vorstands, gibt eine Übersicht über die wichtigsten Aktivitäten des Vorstands seit der letzten MV vom 28.5.2010.  

 

Vier Themenbereiche haben den Vorstand zeitlich und materiell besonders beansprucht:

1. Bauliche Sanierung der HfG 2. Positionierung des club off ulm 3. Fundraising, Finanzen 4. Zukünftige Projekte


1. Bauliche Sanierung der HfG. Anlässlich der letzten MV 2010 haben Mitglieder des club off ulm, namentlich Bertus Mulder, die Bereitschaft zur Beratung angeboten. Im Vordergrund standen damals die vorgesehenen, als problematisch bezeichneten neuen Eingangsportale zu den vermieteten Räumen. Dem mit wohlwollendem Interesse aufgenommenen Beratungsangebot des club off ulm folgte aber keine weitere Kontaktaufnahme durch Architekt oder Bauherrschaft. Gleich nach dem Einbau der ersten blaustichigen Fenster hat Monika Maus im Dezember 2010 eine Besichtigung der Baustelle und ein Gespräch des Architekten mit Bertus Mulder, Max Graf und Karlheinz Allgayer organisiert. Die Kritik "unserer" Architekten wurde zur Kenntnis genommen. Monika Maus und Gerda Müller-Krauspe haben in vielen Kontakten mit Publikums- und Fachmedien auf den Einbau der blauen Fenster aufmerksam gemacht. Es ist damit gelungen,

das problematische Verhalten der Verantwortlichen (Denkmalpflege, Bauherrschaft, Architekten) in die Öffentlichkeit zu tragen. 


Im Februar 2011 fand anlässlich einer Vorstandssitzung eine Aussprache mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrates Hochschule für Gestaltung HfG sowie dem Baubürgermeister der Stadt Ulm, Herr Alexander Wetzig, statt. Die Kritik des club off ulm zum Ergebnis der Sanierungsarbeiten (insbes. blaue Fenster) wurde zur Kenntnis genommen. Mit Hinweis auf den fortgeschrittenen Bauprozess und die Kosten wurden ein Rückbau oder ein Baustopp aber kategorisch abgelehnt. Herr Wetzig sicherte zu, für einen besseren Dialog zu sorgen. Mit grossem Dank wurde die erneuerte Zusicherung, dem club off ulm einen Raum im HfG-Gebäude für das Sekretariat kostenlos zur Verfügung zu stellen, entgegen genommen.


Am 18. Februar 2011 fand auf Einladung der Herren Jakob Bill und Florian Aicher, unter Leitung von Christian Petry in Ulm ein Treffen statt. Das Treffen mündete in eine der Presse zugeleitetet Resolution. Die Unterzeichner (Jakob Bill, Florian Aicher, Stiftung Bauhaus Dessau, club off ulm) verlangten bis zur Erfüllung verschiedener Forderungen einen sofortigen Baustopp.


Als Bilanz der zeitaufwändigen Bemühungen bleibt die Feststellung, dass es zwar dem Vorstand und den engagierten Mitstreitern des club off ulm nicht gelungen ist, wesentliche Fehlleistungen bei der Sanierung des HfG-Gebäudes zu verhindern. Gelungen ist hingegen, die Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit für die Anliegen der Erhaltung und Pflege des baulichen Erbes auf dem Kuhberg zu mobilisieren.


2. Positionierung des club off ulm. Der Vorstand hat sich intensiv mit Fragen zur zukünftigen, mittel und längerfristigen Profilierung und Positionierung des club off ulm beschäftigt. Wir wollen uns engagieren, den "Geist von Ulm" weiter zu entwickeln und in die Diskussion von aktuellen Fragestellungen zur Produktgestaltung, zu Architektur und Städtebau, zur visuellen Kommunikation und zum Filmschaffen einbringen. Der Vorstand hat dazu folgende Handlungsfelder definiert:

 

Verbreiterung der Mitgliederbasis, Werbung um neue Mitglieder - Mitwirkung im geplanten Beirat des HfG-Archivs - 

Mitwirkung in der geplanten Plattform IFG Ulm (Internationales Forum für Gestaltung), HFG-Stiftung, 

Mitwirkung in der nutzungsmässigen und baulichen Weiterentwicklung des HfG-Gebäudes.


3. Fundraising, Finanzen. Die sehr knappen finanziellen Mittel des club off ulm bestimmen wesentlich den Spielraum und das Engagement in den genannten Handlungsfeldern. Zur längerfristigen Verbesserung der Situation hat der Vorstand folgende Schwerpunkte gesetzt:

Verbreiterung der Mitgliederbasis - Schaffung einer Mitgliederkategorie "Gönner" -

 

Verstärktes Engagement zur finanziellen Unterstützung von Projekten des club off ulm 

durch Dritte (Stadt Ulm, Institutionen, Firmen, Private).


 

4. Zukünftige Projekte. Der Abstand zwischen wünschbaren und auf Grund der zur Zeit sehr beschränkten Ressourcen möglichen Vorhaben ist gross. Aus der langen Liste der im Vorstand behandelten Projekte und Vorhaben, die in Zukunft vertieft angegangen werden sollen, sind die folgenden zu nennen:


Ausbau und Weiterentwicklung der Internet-Plattform. allenfalls in Kooperation mit verwandten Partnern

Schaffung einer Diskussionsplattform für Experten und Studierende - Erstellung einer umfassenden Baudokumention des HfG-Gebäudes über den ursprünglichen bestand und die im Verlauf der Zeit erfolgten Veränderungen. Vorarbeiten und Abklärungen sind dazu im Gange.


Fred Baumgartner hat als Beirat die Arbeit des Vorstandes sehr eng mit verfolgt. Er dankt im Namen des Beirats und der MV dem Vorstand für sein Engagement und den grossen Arbeitseinsatz. Dank gilt auch der Unterstützung der Mitglieder. Ganz besonderer Dank gilt der Vorsitzenden, Monika Maus. Sie hat für den club off ulm Ausserordentliches geleistet!


 

 


 

 


19.11.11
übersichtstafeln des "club off ulm"

download des flyers vom "club off ulm" flyer (pdf-datei)

02.05.11
sanierung der ehemaligen "hochschule für gestaltung"

verschiedene medien haben sich des themas angenommen. eine auswahl: 

DIE ZEIT, art, bauwelt, Baumeister, Stuttgarter Zeitung, Südwest Presse, DeutschlandRadio Kultur, 

politik und kultur (Zeitung des deutschen Kulturrats), bauhaus-magazin nr.1, deutsche bauzeitung, und 

die Süddeutsche Zeitung     mehr.....

 





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30.11.08
hfg 2 alternativkonzept vom 27.11.2008... prof. gerhard curdes

als reaktion zu dem von der "Stiftung HFG Ulm" verfolgten nutzung der hfg-bauten als "Designpark", entstand auf der mitgliederversammlung 2008 der gedanke, eine oder mehrere alternativen dazu zu überlegen. das papier "hfg 2" wurde der stiftung und maßgeblichen personen der Stadt Ulm im frühjahr 2009 übergeben. 

hier der link zum anschauen der dokumentation:


HFG_2-Konzept-Endfassung.pdf




 


 


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02.03.11
Metamorphose eines Baudenkmals
zur Sanierung des Gebäude-Ensembles der hfg ulm

Stellungnahme DWB Hessen


Der Gebäudekomplex der hfg ulm ist eine Inkunabel der Zweiten Moderne. Eine der wenigen aus ihrer Zeit. Eine, in der Architektur und Programm einer weitsichtigen Neugründung aufs Engste zusammengingen und jener heute legendären Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968) das unverwechselbare Profil verliehen. Die internationale Schule, schon bald renommiert und von Weltgeltung bis in die Gegenwart, existiert nicht mehr. Ihr materielles Vermächtnis jedoch, die von Max Bill entworfenen, sacht in die Hanglage sich fügenden Bauten aber wurden bereits 1979 unter Denkmalschutz gestellt. Würdigung und Prävention in einem, sollte man meinen. Nichts anderes verband seinerzeit auch der Deutsche Werkbund – Wegbereiter und Wegbegleiter der Neuen Sachlichkeit über mehr als ein halbes Jahrhundert – mit diesem zur Bewahrung verpflichtenden Status.


Gewiß, es gab vor dem Jahre 1979 und leider auch danach manche bedenkliche Änderungen an Bau und Terrain, die freilich dann bei den zuständigen Tübinger Denkmalschützern als lässliche Bausünden, wenn nicht wohlbegründete Notwendigkeiten irgendwie durchgingen. Im Zuge der kürzlich angelaufenen und zweifellos dringend gebotenen Generalsanierung des Schulgebäudes entpuppt sich jedoch erst die völlige Nichtigkeit eines solchen Schutzanspruchs. Um das Ausmaß dessen zu begreifen, was da derzeit mit dem ‚Baudenkmal hfg ulm’ angerichtet wird, mögen einige erhellende Anmerkungen hilfreich sein.


Schon zu Beginn der 70er Jahre sah sich die Eigentümerin der großzügig bemessenen Immobilie, die Stiftung Hochschule für Gestaltung Ulm, einst als Geschwister-Scholl-Stiftung Trägerin der privaten Schule, genötigt, dem desolaten Zustand der Gebäude durch eine erste Sanierung abzuhelfen. Mit der Universität Ulm und ihrer Absicht, sich mit ihren psycho-sozialen Fachbereichen in die leerstehenden Räumlichkeiten einzumieten, stand schließlich eine potente, verlässliche und langfristige, weil aus öffentlichen Mitteln finanzierte Mieterin ‚ins Haus’. Und so setzte nach dem Start einer anhaltenden und einträglichen Bebauung bislang ungenutzter Grundstücke auf dem weitläufigen Gelände auch die Renovierung und Umnutzung für den Bedarf der künftigen Bewohner ein.


Weit entfernt von einem Interessenkonflikt wussten Stiftung und Architekt, Fred Hochstrasser, den Bedürfnissen der Psychosomatiker nach Sicherheit und Geborgenheit ihrer ambulanten Klientel augenfällig entgegenzukommen. Fred Hochstrasser, einst Student der hfg ulm und Bauleiter bei ihrer Errichtung, besorgte diese Aufgaben erstaunlich geräuschlos. Das darf nicht wirklich erstaunen, fand doch der abseits gelegene, verlassene Schulbau nach den Turbulenzen der Schließung der hfg kaum noch so etwas wie öffentliches Interesse. Einmal ganz abgesehen von der Ulmer Bürgerschaft, die den Gebäudekomplex von Anfang an als Fremdkörper mit dubiosem Inhalt erachtete. 1976 bezogen die universitären Mieter ihr neues Domizil.

Was dann als Ergebnis partnerschaftlicher Verständigung allein äußerlich in Form von Zutaten, Ergänzungen und Modifikationen oder im Inneren als Einrichtungsschrott zu betrachten war, hat Eingeweihte zutiefst verschreckt. All das freilich sind Petitessen aus einer Zeit, in der Gestaltung als Formalismus gehandelt, keinen Stellenwert mehr besaß. Weder die Ex-Ulmer, noch die Kulturträger der Stadt Ulm, die intellektuelle Elite oder der Denkmalschutz sahen Anlaß oder gar Sinn, laut und vernehmlich zu protestieren. Das gilt auch für den Deutschen Werkbund. Immerhin, die kraftvolle Architektur widerstand, blieb, was sie war.


Das also alles sind nachgerade Kleinigkeiten, und vielleicht auch wieder rückführbar, im Vergleich zu dem, was derzeit mit den Bill-Bauten geschieht. Jetzt geht es nicht mehr um Verunstaltung, um kleine miese Kompromisse oder architektonisches Unvermögen. Was sich nun ungläubig und fassungslos bestaunen läßt, ist nichts weniger als eine Metamorphose: die Verwandlung der Architektur-Ikone hfg ulm in ein drittklassiges Verwaltungsgebäude.


Wie das? Das verraten die Fenster.

Sie verdanken sich dem lang geplanten Auszug der bisherigen Dauermieterin in eigene Quartiere und damit einer längst fälligen Grundsanierung nach energetischem Konzept. Bei einer Beton-Stahlskelett-Konstruktion, die denkmalgeschützt, äußerlich nicht verändert werden darf, eine gewiß ebenso umfangreiche wie herausfordernde Aufgabe. Daß sie bei Adrian Hochstrasser, dem Sohn des Erstsanierers, und seinem Architektur- und Planungsbüro in Ulm, nicht in den besten Händen läge, vermuteten frühzeitig etliche Skeptiker, denen 40 Jahre familiäre Immobilienpflege auf dem Kuhberg – mit Vater Hochstrasser überdies gute 17 Jahre an der Stiftung Spitze – kaum als hinreichende Qualifikation erschien.


Adrian Hochstrasser indes, aufgewachsen auf dem Schulterrain, überraschte die Missgünstigen wie die Wohlwollenden mit seiner Wahl von blau eingefärbten und blau spiegelnden Isoliergläsern, die nur durch eine vorerst kryptische spätere Umnutzung, nicht jedoch durch ihre technischen Eigenschaften als effizienter Sonnenschutz zu rechtfertigen sind. Wie jedermann weiß, gibt es farblose Alternativen. Man braucht nicht vom Fach zu sein, um zu erkennen, dass ein solches Material das Gebäude seines ursprünglichen Erscheinungsbildes beraubt, ist doch gerade der hohe Anteil an Fensterflächen und ihre subtile Gliederung im Verbund mit Holz und Beton sein Charakteristikum. Wer sich an diesen architektonischen Elementen vergeht, löst das Image des Gebäudes auf und transformiert es in etwas anderes, das derzeit nur Mutmaßungen zuläßt. Das von der Stiftung gegenwärtig vermarktete Nutzungskonzept für ein ‚Zentrum für Gestaltung HfG’, kann es nicht sein; dergleichen bräuchte keine azurne Fassadenverfremdung.


Indessen, gerade die beteiligten Fachleute zeigten sich willig, die Fahrt ins Blaue abzusegnen. Allen voran der Baubürgermeister der Stadt Ulm, Alexander Wetzig, Architekt und Stadtplaner von Haus aus, und in Personalunion seit etlichen Jahren Vorsitzender der Stiftung. Sein geschäftsführender Stiftungsvorstand, Dr. Dieter Bosch, vollauf mit der Umnutzung der Baulichkeiten zu eben diesem ‚Gestaltungszentrum’ und Sondieren künftiger Mieteinnahmen befasst, erwies sich konform. Und die Landesdenkmalpflege in der Person von Dr. Günter Kolb ganz offensichtlich, wie versichert wird, desgleichen. Eine unheilige Allianz.

Denn entweder man verfolgt hier insgeheim bereits gänzlich andere Nutzungspläne oder aber es handelt sich bei den Gläsern um einen besonders günstigen Materialeinkauf. Angesichts der enormen verglasten Partien des Gebäudes gewiß eine verständliche, aber unangebrachte Sparmaßnahme.

Das Resultat ist in beiden Fällen das nämliche: die mutwillige Beschädigung, ja Vernichtung eines nationalen Baudenkmals von internationalem Rang, dessen Aufstieg zum Weltkulturerbe damit zugleich endgültig ad acta zu legen ist.


Es ist wahr, man kann einer privaten Stiftung HfG nicht vorschreiben, was sie ihren Statuten nach zu tun hat, sehr wohl aber was sie bei Sanierungsbedarf unter allen Umständen zu lassen hat. Hier hat die Denkmalpflege kläglich versagt. Bisherige Proteste etwa seitens des club off ulm oder der Bauhaus-Stiftung verliefen so gut wie im Sande.


Ein Baudenkmal ist eine öffentliche Angelegenheit im Wortsinn, die sich häufig erst Öffentlichkeit verschaffen muß. Dazu möchte der Deutsche Werkbund Hessen, seiner Satzung ebenso verpflichtet wie dem Interesse der Allgemeinheit, entschieden beitragen.


In Anbetracht der Geschehnisse fordert der Deutsche Werkbund Hessen daher nachdrücklich und unmissverständlich den sofortigen Stopp des Fenstereinbaus und eine Revision der Glasauswahl. Er fordert darüber hinaus das unverzügliche Stornieren öffentlicher Fördermittel und Finanzierungszusagen der Stadt Ulm und des Landes Baden-Württemberg. Mehr fordert er vorerst nicht.


Der Vorstand des Deutschen Werkbund Hessen

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07.01.11
leserbrief von monika maus vom 23.12.2010

Zum Artikel von Petra Kollros vom 18.12. 2010 über die Sanierung der Hochschule für Gestaltung


Von einer unabhängigen, kritischen, gar objektiven Berichterstattung kann beim Artikel und Kommentar von Petra Kollros zur Sanierung des HfG-Gebäudes durch die Stiftung Hochschule für Gestaltung keine Rede sein.Die Südwest Presse berichtet unsachgemäß, die, wie die HfG-Stiftung, es nicht für notwendig erachtet, die über hundert Unterschriften renommierter ehemaliger HfG’ler, Künstler und Architekten mit ihrer konstruktiven Kritik ernst zu nehmen und deren Positionen ausführlicher darzustellen, um wenigstens Ausgewogenheit herzustellen. 


Insgesamt werden Bedenken als nichtig abgetan, Begleitmusik und Querschüsse genannt, Kritiker nennt man öffentlich Heckenschützen und die Unterzeichner eines offenen Briefes an die Landesregierung sind Pharisäer. Das ist nicht das Niveau, auf dem das Erbe der HfG und die Sorge darüber verhandelt werden sollte.


Es gab drei Prinzipien an der hfg: der demokratische Grundansatz, der rationale Diskurs und der Gestaltungswille. Das bestimmt das Denken und Handeln der engagierten Personen. Ohne die Initiative dieser Engagierten gäbe es kein hfg-Archiv in der heutigen Form. Der geistige Prozess spiegelt sich auch in der Architektur des hfg-Gebäudes.Transparenz, Durchdringung, realisiert mit den Materialien Beton, Holz und durchsichtigem Glas. Eine einfache klare Architektursprache, mit überraschenden inneren Werten.


Zitat Max Bill: 

…," dazu die wahl von soliden und billigen materialien, die in ihrer natürlichen beschaffenheit einander ergänzten und so jene verspottete puritanische schönheit erzeugten. die erste wahrnehmung des betrachters gilt der material-trilogie der hfg: innen wie außen dominieren beton, holz und glas in nahezu naturbelassenem zustand und prägen maßgeblich das erscheinungsbild der schule." 


Das neue blaue, abweisende, spiegelnde Fensterglas ist daher eine Sinnverstellung des Bauwerkes von Bill. Sonnenschutzgläser gibt es auch in fast transparenter Ausführung. so ausgewählt, wird die Transparenz des Gebäudes erhalten, anstatt jetzt modisch daherzukommen. In einem bewusst kargen Bau ein grosser Fehler. (Denkmalschutz wo warst du?) 


Es ist also nicht egal, wie die Dinge umgesetzt und uminterpretiert werden. Das ist das Anliegen zu den aktuellen hfg-Themen. Am Beispiel der Sanierung im sichtbaren Aussenbereich, kann sich momentan jeder selbst ein Urteil bilden, und das Gebäude von aussen besichtigen, da alt und neu zu sehen sind.


Die Stadt Ulm trägt eine moralische Verantwortung, wenn die Stiftung sie nicht wahrnimmt, die Sanierung dieser Immobilie so durchzuführen, dass der Gedanke dieser hfg weiter eine internationale Bedeutung behält.


Der Maßstab für diese Sanierung ist gleichzusetzen, mit der Sanierung des Bauhauses in Dessau. Daher das Angebot der aktiven hfg-Gestalter beratend bei diesem Prozess mitzuwirken, um eine optimale Lösung zu finden. Der Bericht von diesen renommierten europäischen Architekten liegt vor und wird ignoriert.


Statt Beschimpfungen und Beleidigungen ist es angesagt einen demokratischen Beratungsprozess mit diesen Fachleuten, Designer und Architekten zu führen und den Mut zu haben, gravierende Fehler zu korrigieren.


Was kommt noch? Leider können wir immer nur auf die Maßnahmen eingehen, die beim Umbau sichtbar werden, denn Detailpläne wurden im Vorfeld nie vorgestellt, keiner unserer Architekten im club off ulm wurde jemals beratend einbezogen, obwohl wir dies wiederholt angeboten haben.Der Sanierungs-Architekt  glaubt den Geist des Hauses in der Flexibilität der inneren Struktur erkannt zu haben und ist scheinbar dabei, deren Dehnbarkeit mit schrägen Einschüben und Wendeltreppen auf die Probe zu stellen.

 

Was hat das bisherige Engagement der aktiven hfg-Gestalter/Erben erreicht:-Das hfg-Archiv wird heute als das Herzstück der Vermietung genannt.-Gewichtungsverschiebungen vom Imobiliengewerbe-designpark hin zum jetzigen-Dreisäulen Modell der Stiftung.-Übergabe der Rechte an den Exponaten und Dokumenten an die Stadt Ulm.Erstaunlich ist ,dass sich die Stiftung bis heute so schwer tut, diejenigen, die den Geist der Schule persönlich erlebt haben, mit einzubeziehen.


Im Geiste der HfG zu arbeiten heißt, in gleicher Qualität und Haltung zu Werke zu gehen. Dieser Anspruch muss erfüllt werden, sonst wird man dem Erbe der Hochschule für Gestaltung, das von öffentlichem und nationalem Interesse getragen sein muss, nicht gerecht.


Monika Maus, Vorsitzende des club-off-ulm.e.v.



 

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20.02.11
Offener Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

sehr geehrte Mitglieder des Landtages von Baden-Württemberg,

 

das Erbe der weltberühmten Ulmer Hochschule für Gestaltung steht auf dem Spiel. Die Schule war 1953 von Inge Aicher Scholl (Schwester von Sophie und Hans Scholl), ihrem Ehemann Otl Aicher und dem Bauhausschüler Max Bill gegründet worden und bestand bis 1968. Sie gilt international als die bedeutendste Design-Hochschule nach dem Bauhaus. Mit dem letzte Woche erfolgten Rücktritt der Intendantin und der unabhängigen Mitglieder des Fachbeirats des Internationalen Forums für Gestaltung IFG Ulm, dem unter anderem die renommierten Theoretiker und Designer Rudi Baur, Regula Staempfli und Rene Spitz angehörten, hat sich die schon seit Jahren schwelende Krise um die Pflege des Erbes der HfG Ulm drastisch zugespitzt. Das IFG Ulm ist für die inhaltliche Arbeit der HfG Stiftung zuständig.

Bereits im Jahre 1986 hatten Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher der Stiftung, welcher das Gebäude der ehemaligen HfG Ulm gehört, die Nutzung des Namen der Geschwister Scholl entzogen, weil ein inhaltliches Profil nicht mehr erkennbar war und die Stiftung offenkundig nur immobilienwirtschaftliche Ziele verfolgte. Gleichwohl tritt die "Stiftung Hochschule für Gestaltung" heute mehr denn je mit dem Anspruch auf, das Erbe der HfG Ulm zu bewahren und fortzusetzen und hat sich erst kürzlich mehrere Marken mit Bezug auf die HfG Ulm rechtlich gesichert. De facto verfolgt sie aber keine inhaltlichen Ziele, die dem Erbe in irgendeiner Weise gerecht werden, sondern will das Erbe nutzen, um kommerzielle Mieter für ihre zwischenzeitlich als "Design-Park" gebrandete Mietflächen anzulocken. Auf der Website heißt es unter dem Stichwort "Standort und Marke":

"Darüber hinaus bietet die Möglichkeit der Nutzung der Systemmarke HfG Ulm den Mietern eine weltweit anerkannte Corporate Identity-Basis, die für jede einzelne Firma auf dem Campus einen Mehrwert an sich darstellt und der sich durch gemeinsame Marketingmaßnahmen noch potenzieren lässt. Diese Markenstrategie der Stiftung HfG Ulm stellt einen zusätzlichen Ertragsmehrwert dar."

Die private Stiftung ist der Öffentlichkeit keine Rechenschaft schuldig, der Verbleib von jahrzehntelangen Mieteinnahmen ist Außenstehenden unbekannt. Einige der Stiftungsratsmitglieder haben private Interessen. Sie bzw. ihre unmittelbaren Familienangehörigen unterhalten Miet- und Geschäftsbeziehungen zu dieser bzw. streben solche an. Zugleich hat die Stadt Ulm nicht versucht, mittels Fördermittel die Sanierung der Flächen für das HfG Ulm Archiv selber durchzuführen, was mit dem Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages möglich gewesen wäre, sondern zahlt einen sehr hohen Mietzins für eine Fläche, die für das Archiv viel zu klein ist.

 

Mit dem Rücktritt der Intendantin und der Mitglieder des Fachbeirates der IFG Ulm GmbH hat die Stiftung Hochschule für Gestaltung nunmehr ihrer letzte verbliebene Legitimation verloren, das Erbe der HfG Ulm zu pflegen. Die IFG Ulm GmbH ist eine Tochtergesellschaft der HfG Ulm-Stiftung und ihr inhaltliches Feigenblatt, welches auch die Gemeinnützigkeit der Stiftung garantiert. Zentrale Gründe für den Rücktritt waren fehlende Transparenz und Interessenskollisionen bei der Stiftung HfG Ulm, fehlende inhaltliche Autonomie für die IFG Ulm, fehlende Einbindung in die Stiftung und die Intransparenz des HfG Geschäftsgebarens, repräsentiert durch den Geschäftsführer der IFG, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Stiftung ist. Zuvor war die Stiftung bereits von einer Vielzahl von Absolventen der HfG Ulm für ihren profillosen und verwertungsorientiertem Umgang mit dem Erbe der HfG Ulm scharf kritisiert worden.

Der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau hatte bereits letztes Jahr die Stiftung aufgefordert, eine Verständigung mit den ehemaligen Dozenten und Absolventen der HfG Ulm zu finden und auf eine Nutzung von Marken mit dem Namen der HfG Ulm für die Vermietungszwecke der Stiftung zu verzichten. Die inzwischen begonnenen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Gebäude der HfG Ulm haben große Besorgnis wegen ihrer ungenügenden Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange ausgelöst.

 

Um mehr als vierzig Jahre nach der Schließung der berühmten Hochschule eine adäquate Bewahrung und Pflege zu garantieren, schlagen die Unterzeichnenden folgende Änderungen vor:

 

  • Die Übertragung der Markenrechte und des Eigentums an Archivgut an das HfG Ulm Archiv der Stadt Ulm
  • Eine angemessene Förderung des HfG Ulm Archivs und eine stärkere finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Ulm und das Land Baden-Württemberg 
  • Die Erweiterung der für das Archiv vorgesehenen Flächen im Gebäude der ehemaligen HfG, um Sammlungsausbau und angemessene Ausstellungen zu ermöglichen
  • Durch eine langfristige bzw. dauerhafte Überlassung dieser Flächen die Voraussetzung zu schaffen, dass die Stadt Fördermitteln für deren Sanierung akquirieren kann.
  • Die Einbeziehung international anerkannter und unabhängiger Denkmalpfleger bei Sanierung und Umbau des Gebäudes  
  • Den Übergang des Eigentums an den Bauten der HfG Ulm auf eine öffentliche Stiftung getragen von Stadt und Land unter Gewährung der Trennung von Amt und privatwirtschaftlichen Beziehungen und die internationale Besetzung der Gremien

 

Die Hochschule für Gestaltung Ulm gehört zum zentralen kulturellen Erbe Deutschlands im 20. Jahrhundert. Die gestalterische und gesellschaftliche Bedeutung dieser Institution ist dem historischen Bauhaus nahezu ebenbürtig und mit diesem Erbe in mehrfacher Weise verknüpft. Die Wahrung ihres Erbes ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die nicht den Profilierungsbedürfnissen und Verwertungsinteressen lokaler Unternehmer und Politiker überlassen werden darf. Die Pflege des Erbes der HfG Ulm muss ihrem unabhängigen emanzipatorisch-aufklärerischen und forschendem Geist verpflichtet bleiben. Dem Archiv kommt hierbei ein zentraler Stellenwert zu. Die Absolventen und Dozenten der Hochschule sind in die Pflege des Erbes angemessen einzubeziehen.

Unterzeichner:

Stand 02.12.2010, 12 Uhr, weitere Unterzeichner folgen

 

Florian Aicher, Architekt, Rotis

Prof. Claudia von Alemann, Absolventin der HfG Ulm, Filmregisseurin, Köln/Havanna

Prof. Rudi Baur, zurückgetretenes Mitglied Fachbeirat des IFG Ulm, Zürich

Dr. Jakob Bill, Präsident der Bill-Stiftung, Archäologe und Kunsthistoriker, Adligenswil, Schweiz

Prof. Gui Bonsiepe, Absolvent und ehemaliger Dozent der HfG Ulm, Florianópolis (Brasilien)

Fritz-Jürgen Böttcher, Absolvent HfG Ulm und IUP Ulm, Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner, Essen

Dr. Monika Buch, ehemalige Studentin der HfG Ulm, Künstlerin, Utrecht

Prof. Bernhard Bürdeck, Absolvent der HfG Ulm, Dozent an der Universität Frankfurt, Obertshausen

Prof. em. Reinhart Butter, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner, Ohio, USA

Michael Conrad, Absolvent der HFG Ulm, Produktdesigner, Ostfildern

Prof. Gerhard Curdes, Absolvent der HfG Ulm, Stadtplaner, Aachen

Susanne Eppinger Curdes, Absolventin der HfG Ulm, Gestalterin, Aachen

Roel Daru, Absolvent HfG Ulm, Design Morphologe, Amsterdam

Myriam Daru-Schoemann, Absolventin Ulm, Design Research, Amsterdam

Christopher Dell, ehemaliges Mitglied Fachbeirat des IFG Ulm, Musiker und Komponist, Berlin

Peter Disch, Absolvent der HfG Ulm, Architekt, Novaggio Ticino (Schweiz)

Eberhard Ebner, Verleger, Ulm

Prof. Manfred Eisenbeis, Absolvent der HfG Ulm, Köln/Paris

Florian Fischer, ehemaliger Student der HfG Ulm, Kommunikations-Berater, Berlin

Leonhard Fünfschilling, Absolvent der HfG Ulm, Architekt, Zürich

Prof. Roland Fürst, Absolvent und technischer Lehrer der HfG Ulm, Heidelberg

Bernd Franck, ehemaliger Student der HfG Ulm, Grafikdesigner, Düsseldorf

Guus Gugelot, Designer, Hamburg

Max Graf, Absolvent der HfG Ulm, Architekt BSA, St. Gallen (Schweiz)

Marcel Herbst, Absolvent der HfG Ulm, Architekt und Berater, Zürich

Prof. Martin Hess, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner, Düsseldorf

Prof. Thilo Hilpert, Architekturhistoriker, Wiesbaden

Prof. Günther Hörmann, Absolvent der HfG Ulm, Filmregisseur, Ulm

Armin Höllwarth, ehemaliger Vorsitzender des Club Off Ulm e.V.

Alfred Jungraithmayr, Absolvent der HfG Ulm, Filmemacher, Frankfurt am Main

Prof. Michael Klar, Absolvent und ehemaliger Assistent der HfG Ulm, visueller Gestalter, Berlin

Prof. Alexander Kluge, ehemaliger Dozent der HfG Ulm, Filmregisseur, München

Prof. Bernd Kniess, ehemaliges Mitglied Fachbeirat des IFG Ulm, Hamburg

Prof. em. Klaus Krippendorff, Absolvent der HfG Ulm, Kybernetiker, Philadelphia (USA)

Dr. Nikolaus Kuhnert, Herausgeber archplus, Berlin

Prof. Hans-Jürgen Lannoch, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner, Linkenheim/Nizza

Prof. Klaus K. Loenhart, ehemaliges Mitglied Fachbeirat des IFG Ulm, München/Graz

Prof. em. Herbert Lindinger, Absolvent und ehemaliger Dozent der HfG Ulm, Industriedesigner, Hannover

Prof. em. Joachim Krausse, Designtheoretiker, Dessau/ Berlin

Gerda Müller-Krauspe, Absolventin der HfG Ulm, Produktgestalterin, Frankfurt am Main.

Thomas Mauch, ehemaliger Dozent an der HfG Ulm, Filmregisseur, Kameramann, Berlin

Prof. em. Tomás Maldonado, ehemaliger Dozent und Rektor der HfG Ulm, Künstler, Designer Mailand

Bertus Mulder, ehemaliger Student der HfG Ulm, Architekt, Utrecht

Prof. em. Mario Forné Munné, ehemaliger Studierender der HfG Ulm, Architekt, Argentinien

Walter Müller, Absolvent der HfG Ulm, Grafik-Designer, Frankfurt am Main

Alexander Neumeister, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner, München

Prof. Philipp Oswalt, Direktor Stiftung Bauhaus Dessau

Renate Pfromm, ehemalige Studentin der HfG Ulm, Stadtplanerin, Kassel

Prof. em. Dieter Raffler, Absolvent der HfG Ulm, Dessau/Ulm

Prof. Dr. Edgar Reitz, ehemaliger Dozent der HfG Ulm, Filmregisseur, München

Prof. em. Hans (Nick) Roehricht, Absolvent und ehemaliger Assistent der HfG Ulm, Gestalter, Ulm

Prof. em. Arthur Rüegg, Architekt, Zürich

Prof. Dr. h.c. Erik Spiekermann, Gestalter und Typograph, Berlin

Dr. René Spitz, ehemaliger Intendant des IFG Ulm, Ulm, Köln

Prof. Lothar Spree, Absolvent der HfG Ulm, Mediendesigner, Weimar / Shanghai

Prof. Regula Stämpfli, zurückgetretene Intendantin des IFG Ulm, Brüssel

Fritz Stuber, Absolvent der HfG Ulm, Architekt und Stadtplaner, Zürich

Jörg Stumpf, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner, Wernau

Nicholas Fox Weber (PhD), Direktor der Josef und Anni Albers Foundation, Bethany USA

Prof. Ann Wolff, Absolventin der HfG Ulm, Designerin, Visby, Schweden

Alexandre Wollner, Absolvent de HfG Ulm, Grafiker, São Paulo, Brasilien

Shizuko Yoshikawa, Absolventin der HfG Ulm, Künstlerin, Unterengstringen bei Zürich

Dr. Roland Zaugg, Absolvent der HfG Ulm, Stadtplaner, Basel

Werner Zemp, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner/Künstler, Zürich

Rolf Müller, Student der HfG Ulm, visueller Gestalter, München

Dr. Daniel P. Meister, Absolvent der HfG Ulm, Abteilung Bauen, Architekt und Stadtplaner, Ulm

Prof. em. William S. Huff, Fulbright Stipendiat und Gastdozent der HfG Ulm, Universität Buffalo – USA 

Reinhold M. Weiss, Absolvent der HfG Ulm, Industriedesigner, Chicago (USA)

Prof. Giovanni Anceschi, Absolvent der HfG Ulm, Produkt- und Kommunikationsdesign, Universität IUAV V

Monika Maus, Vorsitzende Club Off Ulm e.V., Ulm

Margit Weinberg Staber, Absolventin der HfG Ulm, Kunst- und Design-Publizistin, Zürich (Schweiz)

Rolf Schroeter, Absolvent und Gastdozent der HfG Ulm, visueller Gestalter, Künstler, Zürich (Schweiz)

Kai Ehlert, Absolvent der HfG Ulm, Berater und Gestalter, Präsident des Deutsch. Designertages, Hamburg

Prof em. Shutaro Mukai, Student und Mitarbeiter an der HfG Ulm, Designer, Tokio (Japan)

Prof. Dominique Gilliard, Absolvent und ehemaliger Assistent der HfG Ulm, Architekt, Lausanne (Schweiz)

Prof. Thomas Dawo, Student der HfG Ulm, Goldschmied, Düsseldorf

Prof. Ian McLaren, Student der HfG Ulm, Grafikdesigner, England

Richard Meier, Architekt, New York (USA)

Prof. em. Peter Seitz, Absolvent der HfG Ulm, Grafikdesigner, Autor, Lehrer , Minneapolis, USA

Max Herzberg, Student der HfG Ulm, Architekt, Paris

Franco Clivio, Absolvent und Assistent der HfG Ulm, Industrie-Design, Gestalter, Dozent für Produktgestaltung 

Ernst Scheidegger, ehemaliger Dozent an der HfG Ulm, Zürich (Schweiz)



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08.06.10
der neue vorstand
von links: erhard gross ulm, friz fischer stralsund, prof. achim czemper hamburg, prof. horst diener ulm,
monika maus ulm, karheinz allgayer freiburg, florian fischer berlin.
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02.06.10
mitgliederversammlung in ulm 28.5 - 29.5.2010
wir tagten am freitag in der volkshoch-schule ulm, und am samstag auf einladung von dr. bosch, geschäfts-führer der stiftung hfg-ulm, in den räumen der ehemaligen hfg-ulm. hier wurden wir von dr. bosch herzlich begrüsst und der wunsch ausge-sprochen, auch im nächsten jahr zur eröffnung des archivs, hier wieder zu tagen. architekt adrian hochstrasser erläuterte auf einer begehung den stand der sanierungs-arbeiten. 
er nennt drei geplante nutzungs-bereiche des gebäudes: 1. ein doku-mentationszentrum - das hfg-Archiv,  2. ein innovationszentrum und  3. ein tagungszentrum. 
christiane wachsmann vom hfg-archiv zeigte uns die zukünftigen räume für das archiv und beschrieb die zielsetz-ung des umzugs auf den kuhberg. geplanter termin ist das frühjahr 2011. frau baumann, die ebenfalls im archiv arbeitet, sprach über ihr dissertations-thema und führte uns anschliessend im ulmer museum, durch die ausstel-lung "zum 88. geburtstag von otl aicher". horst diener stellte die wan-derausstellung "universal design" vor. damit endete eine interessante tagung 

01.06.10

es wurden aufgaben und ziele für die zukunft zusammenfasst. es geht hauptsächlich um weitere veröf-fentlichungen, z.b. über die grundlehre (gerda müller-krauspe), oder über das lehrkonzept an der schule, die aufarbeitung der an der hfg vertre-tenen theorie, um mitgliederwerbung, um unser verhältnis zur allianz der designer, um die suche nach sponsoren, um die begründung eines beirats für das archiv und besonders die nicht mehr tragbare finanzielle situation des cou. der letzte punkt bringt uns dazu, einvernehmlich eine erhöhung des mitgliederbeitrags von 100%, also von 40,- auf 80,- pro jahr, zu beschließen. wir sind uns einig, dass dies angesichts der erforder-lichen ausgaben und im vergleich mit mitgliedsbeiträgen vergleichbarer vereinigungen, trotzdem sehr maßvoll ist. dem ehrenamtlich und unentgeltich arbeitenden vorstand sollen wenigstens die reisekosten ersetzt werden können.



01.06.10

wir danken armin höllwarth, monika maus, peter schubert, horst diener und achim czemper für ihre vorstandstätigkeit der letzten drei jahre. diese waren geprägt von wichtigen entscheidungen bezüglich des geplanten umzuges des hfg-archivs in die ehemalige hochschule für gestaltung, dem herausgeben von zwei publikationen zum thema rückblicke aus der abteilung produktgestaltung und gerade druckfrisch der band aus der abteilung visuelle kommunikation. in vorbereitung der band aus der abteilung film. 

achim czemper hat enorme mühe und zeit in das buch der abteilung produktgestaltung gesteckt. 39 autoren haben spannende berichte aus persönlicher sicht abgeliefert. grossen dank an achim für seinen einsatz, die autoren zu finden und ein interessantes buch zu gestalten. ISBN 3-939486-32-9

für die vorbereitung des neuen buches visuelle kommunikation danken wir susanne eppinger curdes für ihre unendliche mühe und sorgfalt, 38 autoren zu motivieren und deren ansprechpartner zu sein. frau dr.stempel hat die texte der beiträge intensiv betreut und redigiert. ihr gilt ebenso unser dank. monika maus hat die grafische gestaltung des buches und der beiträge übernommen und eine gelungene darstellung gefunden. ISBN 978-3-939486-14-5. bemerkenswert ist die tatsache, dass nicht nur clubmitglieder ihre erinnerungen mit uns teilen, sondern wir etliche weitere hfgler als autoren gewinnen konnten.

am freitag, den 28.5.10 wurde turnusgemäß der vorstand für drei weitere jahre einstimmig gewählt. leider scheidet der bisherige vorstandsvorsitzende armin höllwarth und peter schubert aus der vorstandstätigkeit aus. herzlichen dank für die langjährige vorstandsarbeit. neue vorsitzende ist monika maus, die bereits die letzten drei jahre stellvertretende vorsitzende war. diese position hat nun karlheinz allgayer übernommen. achim czemper und horst diener sind weiterhin im vorstand. neu dazu gewählt wurden zudem florian fischer aus berlin, erhard groß aus ulm und frau friz fischer aus stralsund. frau fischer ist auch mitglied im agd (allianz deutscher designer) und repräsentiert die patenschaft des agd für den club. vielleicht ergeben sich in zukunft daraus interessante synergien. der vorstand wird zudem aktiv unterstützt von gerda müller-krauspe, herbert lindiger, gerhard curdes, armin höllwarth, fred baumgartner und alfred jungreithmeier die als berater fungieren.

monika maus bei ihrer antrittsrede als neue vorstandsvorsitzende des club off ulm e.v.

27.05.10
mitgliederversammlung in ulm 28.5 - 29.5.2010
25 jahre "club off ulm e.v."! dies hat uns bewogen zu einer standortbestimmung: gestern - heute - morgen wird das thema unserer diesjährigen tagung. die jahre 2008 und 2009 waren für uns geprägt durch die frage: 
a) zukunft des "hfg-archivs"  b) sanierung und inhaltliche zukunft der hfg-gebäude unter der verantwortung der "stiftung hfg ulm". am freitag, den 28.5.2010 ab 12.30 uhr treffen wir uns in der volkshochschule im club orange. ab 13 uhr wagen gerda müller-krauspe und horst diener den blick zurück zu den anfängen. armin höllwarth wird zum stand der dinge aus heutiger sicht berichten. nach ausgiebiger diskussion geht es weiter mit der wahl des zukünftigen vorstands. ab 19 uhr treffen wir uns im cafe-kornhauskeller zum gemeinsamen abendessen. adrian hochstrasser (architekt), sohn von fred hochstrasser,  wird uns am samstag, ab 9.45 uhr das sanierungskonzept "hfg ulm" direkt vor ort erläutern, christiane wachsmann anschliessend über den umzug des "hfg-archivs" informieren und mit uns die frage von zukünftigen archivalien erörtern. zum abschluss ab 14 uhr, gibt  es eine führung von daniela baumann durch die ausstellung, "otl aicher zum 88. geburtstag" im ulmer museum. 

30.11.09
umzug des hfg-archivs an das hochsträss


"Es kann uns nichts Besseres passieren", sagte Dagmar Rinker

 auch im Namen ihrer Kolleginnen Marcela Quijano und Christiane 

Wachsmann, als der Leiterin des Archivs der Hochschule für

Gestaltung nach nahezu zwei Stunden Information und Beratung 

über einen Umzug der HfG-Sammlungen ins ehemalige Hochschul-

Gebäude auf dem Kuhberg das Schlusswort gehörte.


Nichts Besseres als dieser Umzug von den viel zu eng gewordenen

Archivräumen in derPionierkaserne an den Ort, wo der Archivbesitz

herkommt oder am allerbesten hingehört. Wo das HfG-Archiv von 

heute 660 auf 1500 Quadratmeter expandieren kann.


Zum dritten Mal hat der Kulturausschuss des Gemeinderats gestern

über die Notwendigkeit einer Zukunfts-Weichenstellung für das HfG-

Archiv beraten. Für diesmal war - wie berichtet - von Kulturbürger-

meisterin Sabine Mayer-Dölle der Beschlussvorschlag für das 

Unternehmen Umzug vorbereitet worden. Und der Ausschuss stimmte 

dafür - mit Ausnahme von drei Enthaltungen aus den Reihen der FWG 

und FDP, wo es Vorbehalte in Sachen Kosten gibt. Voraussichtlich 

Anfang 2011 kann das HfG-Archiv Teile der einstigen Werkstätten mit

seinen Büros und neuen Schauflächen sowie darunterliegende große 

Magazinräume beziehen.


 

So wird die Stadt für ihr HfG-Archiv also Mieterin bei der Stiftung Hoch-

schule für Gestaltung. Bürgermeisterin Mayer-Dölle warb noch einmal 

vehement für diesen Schritt. Sie unterstrich die "internationale 

Bedeutung" des Archiv-Besitzes. Dort, wo noch "der Spirit der HfG"wirke, könne die Sammlung "für ein internationales Publikum repräsentativ" aufbereitet werden, wies sie auf die ambitionierten Entwicklungspläne des HfG-Archivs hin. In den Reihen der ehemaligen HfGler, die im "Club off Ulm zusammen-geschlossen sind, wird

das Nutzungskonzept für das Gebäude kritisch gesehen. 


Weil Club-off-Mitglieder ihre Bedenken gegen den "Designpark" in der 

Stadt und auch gegenüber unserer Zeitung geäußert hatten, wurde am Ratstisch gestern von "Heckenschützen"   (Ralf Milde) und von "Störfeuern" (Bosch und Mayer-Dölle) gesprochen. Darüber waren die Gemeinten empört. Das könne sich der "Club off", der sich 20 Jahre lang für das HfG-Archiv eingesetzt habe, nicht gefallen lassen, kündigte der frühere Vorsitzende Horst Diener am Rande der Sitzung Reaktionen an.


auszug eines berichtes von petra kollros swp 28.11.09

 





02.09.09





bericht über die mitgliederversammlung des club off ulm
in berlin vom 7. bis 9. Juli 2009

von Peter Schubert












 

freitag, 7. august 2009

15.30

pünktlich wie vorgesehen wurden wir von der hausherrin des IDZ, frau Cornelia Horsch empfangen. in einer kurzen ansprache wurden wir über funktion und arbeitsweise des IDZ informiert. durch vorträge, konferenzen und ausstellungen soll der gedanke des design in deutschland gefördert werden. 

 

16:15

erster von der kunsthistorikerin, Bettina Güldner, geführter rundgang durch die nähere umgebung, bzw. das regierungsviertel. für menschen wie mich, die das regierungsviertel zum ersten mal sehen konnten, sehr beeindruckende offene architektur. 


17:00

wir treffen beim Holocaust Denkmal ein, um unter führung von frau Dagmar von Wilcken, designerin, und frau Claudia Franke, in die gestaltungsprinzipien des „Ortes der Erinnerung“ eingeführt zu werden. architekt Eisenmann, der die gestaltung des platzes mit den stelen entworfen hat, war anfänglich gegen diesen zusätzlich erklärenden raum. Wir sind uns nach dem besuch jedoch einig, dass die gestaltung gelungen ist und bei den besuchern einen informativen aber auch tiefen, emotionalen Eendruck hinterlässt. der „Ort der Erinnerung“ ist eine sinnvolle, wichtige und formal sehr gelungene ergänzung des oberirdischen stelenfelds.

 

19:45

etwas lockerer klingt unser tag bei einer akustischen performance und dem anschließenden gemeinsamen abendessen in der „Temporären Kunsthalle“ aus. frau Coco Kühn, die initiatorin der Temporären Kunsthalle, schildert idee und entstehung dieses berliner kunsttempels auf zeit. bei hochsommerlichen temperaturen und einem beeindruckenden vollmond ergeben sich neben den kulinarischen köstlichkeiten bis spät in die nacht viele gute gespräche, mit alten und neuen freunden und zusätzlich eingeladenen berliner gästen unterm freien himmel.

 

samstag, 8. august 2009

10:30

wir versammeln uns in einer leeren halle des bauhaus-archivs zu unserer mitgliederversammlung. das buffet, das wir später wegen des guten wetters „outdoors on the waterfront“ einnehmen konnten, versöhnte uns mit der nicht ganz idealen, weil wegen umbauarbeiten lauten tagungsstätte. 

 

gegen 15 uhr führt uns frau Bettina Güldner bei einem weiteren architektur-rundgang vorbei an der verblüffenden, ungewöhnlichen fassade der mexikanischen botschaft, hauptsächlich zu dem gemeinsamen areal der fünf nordischen botschaften Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island. 

 

trotz der fortgeschrittenen zeit entschließen wir uns noch zu einem kurzbesuch im „Garten des Exils“ im Jüdischen Museum. 


20 uhr

in der gaststätte „Zwölf Apostel“, direkt unter der S-Bahn, treffen wir uns zum abendessen bei interessanten gesprächen. 

 

sonntag, 10. august 2009

10:00

führung durch frau Bettina Güldner durch die unglaublich reiche bauhaus-ausstellung im Martin-Gropius-Bau. durch die kenntnisreiche führung haben wir die möglichkeit neue zusammenhänge über die konzeptionellen hintergründe des bauhausschaffens zu erfahren. bisher noch nie ausgestellte exponate beeindrucken uns. ein highlight unseres berliner treffens.

 

ausklang des tages und des cou-treffens im gartenrestaurant des Martin-Gropius-Baus. eine kleine gruppe, zu der auch ich gehörte, schloss das berliner cou-treffen mit einer dreistündigen bootsfahrt durch die kanäle der stadt ab.

 

Florian Fischer und Kai Ehlert sei dank für die gelungene organisation.




26.07.09
mitgliederversammlung in ulm 7. und 8. november 2008
das diesjährige treffen stand ganz unter dem zeichen film an der hfg. 

peter schubert organisierte verschiedene filmaufnahmen aus den frühern jahren des filmschaffens an der hfg. am beispiel der vorgestellten filmcollage "design für millionen- 50 jahre hochschule für gestaltung ulm" von günter hörmann und martin krampen konnte der filmische rückblick reflektiert werden. das dieser blick zurück auch ausblicke bietet, dass also lehrinhalte und lernmethoden der ulmer hfg für die heutige gestalterausbildung durchaus von interesse sein können, ist die essenz dieses films. konzepte wie produkte, bei denen nach der reinen hfg-lehre verstand und sinne paktierten, scheinen heute noch gültig. sie sind zeitlos, weil funktional, reduziert und schön.

das projekte an der hfg immer auch starken experimentellen charakter hatten, zeigte filmregiseur edgar reitz ("Heimat") der zusammen mit alexander kluge die filmabteilung an der hfg leitete, am beispiel von "VariaVision", einem für damalige zeiten technisch innovativen und komplexen filmischen beitrag zum thema bewegung für die verkehrsausstellung in münchen 1963. ganz im sinne der selbstfindung dieser jahre haben sich reitz und kluge für dieses projekt gemeinsam mit ihren ersten studenten peter schubert, günther hörmann und frieder mayerhofer auf die suche gemacht und dabei das prinzip der filmminiaturen entwickelt.

zum abschluss der tagung wurde den club-off-mitgliedern in einer premierenvorführung des kinofilms "max bill- das absolute augenmaß" von bill-witwe angela thomas und dokumentarfilmer erich schmid erneut vor augen geführt, dass sich kunst und wissenschaft nicht ausschliessen müssen.  gez. dagmar meister-klaiber
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27.01.08
mitgliederversammlung in ulm 2008

empfang im sparkassen-neubau,
ehrenmitgliedschaft für dr.hartung,
vorträge: nachsicht, ansicht u.aussicht.
führung durch die sammlung weishaupt.
abendessen im cafe
kornhauskeller.
mitgliederversammlung
im ulmer museum, neuwahlen des  vorstandes.
dank an horst diener
für seine langjährige arbeit als vorsitzender.



gerda müller-krauspe
stellt ihr neues buch vor.
vorstand der  stiftung hfg-ulm, dr. bosch stellt sich und die ziele der stiftung vor.
führung durch die neuen räume der sammlung hfg-archiv, im museum.







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23.01.07
mitgliederversammlung in weil am rhein
am 29./30. september 2006 fand das jahrestreffen bei vitra in weil am rhein statt. 
unser diesjähriges leitthema: "bauabteilung hfg" funktionalismus und ästhetik.


tagung im vitra- konferenzpavillion

18.10.06
mitgliederversammlung in weil am rhein 29/30. september
mit dem jahrestreffen 2006 kommen wir unseren schweizer freunden geographisch entgegen. wir treffen uns bei vitra in weil am rhein. ein guter ort für eine zusammenkunft von hfg-lern. das besondere ist, dass wir im vitra-konferenzpavillion tagen. der pavillion von architekt tadao ando gestaltet, ist ein ort zur emotionallen, visuellen unterstützung unseres diesjährigen leitthemas "bauabteilung hfg" funktionalismus und ästhetik.

donnerstag, 28.9.06 ab 18.00 uhr "get together" im hotel schwanen, hauptstrasse 121, in weil.
treffpunkt am freitag 29.september 06 an der pforte des vitra geländes, bitte pünktlich - gemeinsamer gang zum vitra konferenz pavillion.




konferenzpavillion
architekt: tadao ando

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24.09.06
feuerwehrhaus bei vitra, architektur von zaha hadid
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18.09.06
viele ehemalige in dessau

18.09.06
meisterhäuser in dessau von gropius

30.11.05
mitgliederversammlung in dessau
 am 29.11.1985, also vor 20 Jahren, fand die gründungsversammlung des "club off ulm" in den räumen der ehemaligen hfg in ulm statt. wir nahmen dieses jubiläum zum anlaß, um das diesjährige jahrestreffen dort zu begehen, wo modernes gestalten im lehrenden bereich seinen ersten höhepunkt hatte, im bauhaus in dessau.

dieter raffler stellte ein interessantes besichtigunsangebot zusammen. neben dem bauhaus und den meisterhäusern wurden noch verschiedene andere gropiusbauten besichtigt, wie z.b. das arbeitsamt und die siedlung törten.
empfang durch prof. dieter raffler in der fh-anhalt, mitgliederversammlung,  besichtigung und abendessen im bauhaus.
bustour zu den gropiusbauten, siedlung törten, arbeitsamt in dessau, meisterhäuser.                          


10.06.05
neue homepage online
die neue homepage des club off ulm ist nun online. hier erfahren interessierte und mitglieder aktuelle informationen über aktivitäten und ereignisse rund um die hfg ulm.
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10.06.05
fotos
in der rubrik fotos finden sie bilder vom jahrestreffen anlässlich der ausstellung 50 jahre hfg und alte bilder von architektur und unterricht an der hfg.
klicken sie hier um direkt zu den fotos zu gelangen